Bestattungskultur
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Moritz Hohmann
Redakteur

Wie Pilze die Bestattungskultur verändern könnten

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Jae Rhim Lee präsentierte 2011 auf der Plattform TED, einer Innovationskonferenz, eine verrückte und gleichzeitig interessante Idee. Dabei geht es ihr hauptsächlich darum, dass Giftstoffe, die in jedem menschlichen Körper vorhanden sind, nach dem Tod an die Umwelt freigegeben werden. Allein zwei Tonnen Quecksilber werden pro Jahr, aufgrund von Zahnfüllungen, bei Kremationen in die Atmosphäre gepustet.

Eine beträchtliche Summe. Um diese zu vermindern hat die Künstlerin sich einen speziellen Anzug einfallen lassen. Auf diesem sind Pilze in einem blitzartigen Muster aufgetragen, welches ein Wurzelgeflecht imitieren soll.

Außerdem möchte sie eine Art zweite Haut aus nährstoffreichem Gel für den Leichnam entwickeln, der mit Pilzkapseln genau den gleichen Zweck verfolgt. Die Pilze sollen nach der Beisetzung den Leichnam zersetzen, die Giftstoffe aufnehmen und diese unschädlich machen.

So will die junge Künstlerin einen ganz neuen Schritt in Richtung Umweltschutz gehen. Es gäbe auch bereits einige Interessenten, die ihren Körper nach dem Tod zur Verfügung bereitstellen möchten, so Lee.

Über Funeria:

Wir von Funeria verbinden die Qualität und Pietät traditioneller Bestatter mit der Transparenz und Kundenfreundlichkeit der heutigen Zeit. Der Tod ist Teil des Lebens - holen wir ihn aus dem Dunkeln!

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